<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>AZ 1884-346</title>
      </titleStmt>
      <publicationStmt />
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <msIdentifier>
            <idno>3884400e-7112-4cb3-9c1a-46ba204c42a3</idno>
          </msIdentifier>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <div>84. 
346 
M 
Minist. f. C. &amp; U. 
Zu dem Auf das unter dem 3. d. M. Z. 12660 
anher zur Äußerung übermittelten, hier wie 
der angeschlossenen Schreiben des Hans Schock 
in Stockerau vom 30. Juni erlaube ich nur 
Nachstehendes zu bemerken. 
jetzt 
Wien besitzt gegenwärtig zwei größere Glaz 
malerei-Anstaltur, die Filiale der Tiroler 
glasmalerei und das Institut von Geyling 
welche beide bemüht hat, ihre Künst nach 
der H. technischen u. stilistischen Grundsätzen 
die besten Zeit, des Mittelalters nur die Früh- 
renaiszance, und unter Besücksichtigung der An- 
forderungen der Gegenwart wieder zu allgemeinen 
rer Geltung zu bringen. Sie verfolgen also be- 
seits die Bending, welche auch Schock würde zu 
der seinigen machen müssen, um geschäftlich 
zu perissiren. Denn wenn derselbe mit Hin- 
weis auf England (für welches ab Land übrigen 
auch die wienen Ebeliers vielfach beschäftigt 
und) ausschließlich die Kromämsche &amp; gothisch 
die Alten 
oder, wie er sagt, die Glasmalerei Wetoul, so übersicht ei, daß diesen 
stilformen in England eine ausgesprochene 
Vorliebe entgegenkommt, die in Örsterreich 
nicht entfernt in den Maße besteht, u die zu we- 
Nun einem einzelnen Industriellen auch schwer 
lich gelingen dürfte. Die Anstalten sind eben 
von den Auftraggeber u den entwerfenden Kündl¬ 
ler abhängig; daß sie, wenn es verlangt wird, 
streng stilistisch gehaltene Fenster zu der 
xx. 9/7 Dll 
fern im Stande sind, wird durch zahlreiche 
und 
Beispiele</div>
    </body>
  </text>
</TEI>
