S. Das beifolgende Stück stelle ich zu Ihrer Verfügung zum Kostenpreis nebst Mark 1,40 Porto (ein eingeschriebener Doppelbrief von hier nach Europa hastet 3 1/2 Real!) – wollen Sie es nicht, so haben Sie es mir, bitte auf, bis ich Ihnen eine Adresse nenne, an die es zusenden sei. Wollen Sie nun, geehrter Herr, Ankäufe in größerem Umfange durch mich machen lassen, so küßte ich um einen entsprechenden Kosten Vorschuß bitten, da eine Anzahl deutscher Landsleute mich hier um einen Teil meines Besitzthumes gebracht haben und ich Vorschüsse nicht mehr leisten kann. Sollten Sie wünschen, daß ich zu dem nämlichen Zweche den Gran-Chaco und Bolivien besuchen, wo die Ausbeute vermuthlich Eine reichere sein dürfte; so würde ich an Reisgeld allein 6-800 Pa fordern müssen. Kommt Ihre Antwort umgehend, also etwa nach 3 Monaten von hier so werde ich etwa von meiner Reise nach dem Norden der Republik, die ich bald anzutreten gedenke, zurück sein und kann mich dann zu nachdem 2-6 Wochet mit dem Zusammensuchen der Objekte befassen. Ich beanspruche für diese Zeit pro Tag 3 Pat. Reisegeld und, falls die Lieferung für nach Ihrem Wünsche ausfiele, eine kleine Prämie für meine Mühe. Der Transport nach Europa wurde sich auf einen verhältnißmäßig geringen Betrag redireren, falls ich die Dinge Anfang 85 selbst mitnehme. Ich gedenke den Sommer 85 in Deutschland zuzubringen und mir für mein geplantes Colonisatorisches Unternehmen die rechten Gesellen zu werden. Nicht unmöglich daß ich dabei selbst Wien berühre; dem dortigen Richard Wagner-Verein stehe ich nahe. An Herrn von Lützer wollen zu freundliche Grüße bestellen; vielleicht schreibt er auch einmal an auch; Sie selbst, geehrter Herr, wollen versichert sein die vorzüglichsten Hochachtung Ihres ganz ergebenen Bernhard Forster.