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        <title>AZ 1884-318</title>
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      <div>solche Verpflichtung "Bedingung" von der Museums- 
verwaltung, also die Direction, a Genehmig insbe- 
sondere genehmigt" worden sei. Es hat über- 
haupt keine specielle Verhandlung über diesen 
Punct zwischen irgendeinem der Besitzer von 
Gegenständen, welche den Museum behufs der 
ausstellung in Triest anvertraut wurden, und 
der Dien + Mügerung stattgefunden, während die 
lehstere selbstverständlich u stillschweigend 
es als ihre Pflicht erkannte, in jeder möglichen 
Weise innerhalb ihres Wirkungskreises für die 
Schutz jener Gegenstände zu sorgen. Zu den Zwecke 
wurde ein Bediensteter die Andalt nach Triest ge¬ 
schickt, um das Auspacken der Sachen, ferner 
der Oberleitung des Prof. Beyer die Aufstellung in 
den hiezu bestimmten Eisenparillon zu besorgen. 
während des ganzen Tages in den Ausstellungsrau, 
me anwesend zu sein und endlich die Ver- 
packung u die Rücktransport zu besorgen. Diesen 
Aufträgen ist die Betreffende in vollem Maße und 
bei den Hürmen in den Septembertagen — mit 
wirklicher Aufopferung nachgekommen. Augenzen¬ 
gen können nicht genug rühmen, mit welchen Um- 
sicht u. Energie er im 14. Septb., während die Trum- 
mer das Glasiaches umhergeflogen und die Wasser 
massen hereingestürzt sind, er sofort die Bergung 
der nicht in Kasten ausgestellten Objecte durchge 
führet habe. Daß diese durchmäßt wurden, konnte 
er freisch Allerdings waren diese in den Augenblicke 
des Nachdurchbrückes bereits durchmäßt worden: 
das zu verhüten lag außerhalb seiner Macht. 
Aber mit Beruhigung doch ausgesprochen werden 
daß nichts von dem, was zur Sicherung der Ausstellung 
lungsobjecke überhaupt geschehen konnte, verabsäumt 
worden ist. 
Als nach Schluß der Anstellung sämmtliche 
durch Vermittelung des Museums nach Triedt gelangte 
Gegenstande</div>
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