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Minist. f. C. & U.
Zu dem Auf das unter dem 3. d. M. Z. 12660
anher zur Äußerung übermittelten, hier wie
der angeschlossenen Schreiben des Hans Schock
in Stockerau vom 30. Juni erlaube ich nur
Nachstehendes zu bemerken.
jetzt
Wien besitzt gegenwärtig zwei größere Glaz
malerei-Anstaltur, die Filiale der Tiroler
glasmalerei und das Institut von Geyling
welche beide bemüht hat, ihre Künst nach
der H. technischen u. stilistischen Grundsätzen
die besten Zeit, des Mittelalters nur die Früh-
renaiszance, und unter Besücksichtigung der An-
forderungen der Gegenwart wieder zu allgemeinen
rer Geltung zu bringen. Sie verfolgen also be-
seits die Bending, welche auch Schock würde zu
der seinigen machen müssen, um geschäftlich
zu perissiren. Denn wenn derselbe mit Hin-
weis auf England (für welches ab Land übrigen
auch die wienen Ebeliers vielfach beschäftigt
und) ausschließlich die Kromämsche & gothisch
die Alten
oder, wie er sagt, die Glasmalerei Wetoul, so übersicht ei, daß diesen
stilformen in England eine ausgesprochene
Vorliebe entgegenkommt, die in Örsterreich
nicht entfernt in den Maße besteht, u die zu we-
Nun einem einzelnen Industriellen auch schwer
lich gelingen dürfte. Die Anstalten sind eben
von den Auftraggeber u den entwerfenden Kündl¬
ler abhängig; daß sie, wenn es verlangt wird,
streng stilistisch gehaltene Fenster zu der
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fern im Stande sind, wird durch zahlreiche
und
Beispiele