Full text: AZ 1884-318

Gegenstand wieder in Wien angekommen waren, 
seits 
ergab sich, daß die Opfinde der Firma haas & Söhne 
I theilg die Stoffe Wasserflecke zeigten, theils 
durch die Nasse gelitten halten, indem sich ein- 
zelne Farbon aufgelöst hatten und herabgeson 
nen waren, und die Firma erklärte, die Stu- 
cke in diesem Zustande nicht zurücknehmen zu kon- 
Beilage 569/xx 
neu. Die Dein das das Ausstellungsermon in 
Triest, an welche sich die Frau der Museum, daß 
Beilage 
halb) gewünscht hatte, lehnte jede Verpflichten 
unter den 31/XII. 
Beslage 211 Orig. 
zur Ersatzleistung ab, und Du Ed. Maÿer als 
Vertreten jener Linna legte die beifolgende 
82 
Note im Betrage von 13.500 rdr, ausdrücklich 
29/8 
betonend, daß Haas & Söhne nicht Aussteller 
Beil. Note v. 
gewesen seien, die Objecte lediglich dem Museum 
geliehen haben, u sich daher an dieses halten 
müssen. 
(unter dem 
274 Copie 
Die Dion des eller glaubte der Dr. Mayer 
Beilägi M 
darauf aufmerksam machen zu müssen, iß 
das Zahlungsverlangen rechtlich nicht zu begrün- 
du sein dürfte u erbot eine ausdrückliche Willens 
äußerung, ob die Angelegenheit zur Kenntniß des 
hier gebracht werden solle. 
Hierauf erfolgte, nachdem unter den 9/VI 
84 eine Copie als citirten, in der Kanzlei des 
12 Orig. 
Dr. Mayer lt Brief vom 7/VI. 84 nicht aufzufin- 
Beilage 
deuten Schreibens vom 16/V. 83 an denselben 
expedirt worden war, hätte den 14. d. M. die 
Zustimmung dazu, daß die Angelegenheit bei ihm 
Biela 
her zur Vorlegi gebracht werde, "wobei sich je 
die Firma jedoch selbstverständlich für den Fall 
die Erfolglosigkeit der diesfälligen Verhandlungen 
eventuell die gesichtliche Geltendmachung ihrer 
Ansprüche vorbehalten müsse. 
Die Dröm der ellas glaubt nun, diese das Ge 
setz in keiner Weise zum Schadmessatz verpflichtet 
zu sein, möge nun das Verhältniß, unter welchen 
das