Pr.
16)
1884
318
Von Dr. EDUARD MAYER
N
M HOF- & GERICHTS- ADVOKAT
Wien, Tuchlauben 7
im Bazar.
—
Löbliche Directron!
Mit Ihrer gesch. Zuschrift vom 9. Augs.
ist mir die Copie Ihres Schreibens vom 14./5 883 zugekommen
deren Inhalt ich erst jezt der Firma Philipp Haas & Söhne
mittiren könnte, da mir früher von diesem Schrei¬
ben, wie ich zu erwähnen schon die Ehre hatte, nichts
bekannt war.
Was nun die Frage selbst anbelangt, so
glaubt die Firma Philipp Haas & Söhne die von Ihnen
im allgemeinen ausgesprochene Ansicht, daß der gefor¬
derte Ersatz sich als rechtlich nicht begründet heraus¬
stellt, nicht acceptiren zu sollen und überläßt es
der löblichen Verwaltung die Angelegenheit in der
angedeuteten Weise beim hohen 12 kr: Ministerium
für Lultus und Unterricht zur Vorlage zu bringen
wobei sich die Firma jedoch selbstverständlich
für den Fall der Erfolglosigkeit der diesfälligen Ver¬
handlungen eventuell die gerichtliche geltend¬
machung Ihrer Ansprüche vorbehalten muß.
der Umstand, daß das Museum von
der Ausstellungscommission in Triest einen Ersag¬
antrag im gütlichen Wege nicht zu erzwingen
vermochte, kann selbstverständlich für die
firma Philipp Haas & Söhne von keiner Be¬
deutung sein, da diese Firma anerkann¬